First Steps

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Die Bildschirmbereiche

Wenn MathWeb Studio geladen ist, erscheint der Startbildschirm.

Screen.png

Hier sieht man bereits verschiedene Bereiche. Auf der linken Seite (roter Kasten) ist die Komponenten-Auswahl. Durch Klick auf einen der Listenpunkte öffnet sich die Auswahl und zeigt die verfügbaren Komponenten an.

Auf der rechten Seite (blauer Kasten) befindet sich der Hilfe- und Test-Bereich. Im Reiter "Informationen" kann eine Kurzhilfe zur zuletzt angeklickten Komponente angezeigt werden. Durch Klick auf "Allgemeine Informationen" oder "Hilfe" wird der entsprechende Text ausgeklappt. Im Reiter "Austesten" wird eine Vorschau der Aufgabe erstellt, mit der die Aufgabe getestet werden kann. Die Breite des Hilfe- und Test-Bereichs kann durch Verschieben des Trenn-Balkens auch verändert werden.

In der Titelleiste oben rechts (kleiner gelber Kasten) befinden sich Buttons zum Speichern (Wolke mit Pfeil nach oben) des Projekts, Benutzer-Profil, Einstellungen und Exportieren[noch nicht möglich].

Der große Bereich in der Mitte ist der Arbeitsbereich, in dem die Aufgabe erstellt wird. Durch Klick auf die Schaltfläche "+" wird eine neue Aufgabe angelegt. Über den Button daneben kann eine bereits vorhandene Aufgabe geöffnet werden.

Der Arbeitsbereich ist wiederum unterteilt in "Allgemeine Projekteinstellungen", "Aufgabenparameter", "Bedingungen", "Aufgabenstellung", "Musterlösung" und "Bewertungsschema". Durch Klick auf die jeweilige Zeile wird der Bereich ausgeklappt und kann genutzt werden. Das folgende Bild zeigt eine Aufgabe, bei der die Bereiche ausgeklappt sind. Die verwendeten Komponenten werden als Blöcke (grün gefärbt) oder blaue Rahmen angezeigt (dies meist bei graphischen Elementen).

Screen2.png

Um Komponenten einzufügen, werden diese per drag&drop aus der Komponenten-Auswahl auf der linken Seite in den Arbeitsbereich gezogen und an der gewünschten Stelle losgelassen. Ein Doppelklick auf den Block oder in den Rahmen öffnet eine Seite, auf der die Einstellungen der Komponente vorgenommen werden können. (Hier ist auch die Möglichkeit, eine eingefügte Komponente wieder zu löschen.) Werden Einstellungen vom System als fehlerhaft erkannt, färbt sich die Komponente im Arbeitsbereich rot.

Durch Doppelklick auf den Reiter mit dem Aufgabennamen (im Bild mit einem roten Kasten markiert) öffnet die Einstellungen der Aufgabe. Hier wird auch der Link angezeigt, unter dem die Aufgabe im Browser aufgerufen werden kann.

Auf der rechten Seite im Hilfe- und Testbereich ist die Vorschau zu sehen. Im oberen Bereich (gelber Kasten) kann neben der Wahl des Dezimaltrennzeichens und der Level-Auswahl [hier noch nicht erklärt] eingesehen werden, welche Parameter/Variablen in der Aufgabe verwendet werden und welche Werte sie für den Testlauf besitzen. Darunter wird die erzeugte Aufgabenstellung angezeigt inklusive Eingabe-Element, in das zum Test auch Werte eingegeben werden können. Weiter darunter (hier nicht mehr im Bild) wird auch der Text der Lösung angezeigt.


Erste Schritte

Im Folgenden werden alle Teile des Arbeitsbereichs kurz beschrieben.

  • Allgemeine Projekteinstellungen: Durch Doppelklick auf "Beschreibung" kann eine (öffentlich einsehbare) Kurzbeschreibung der Aufgabe eingegeben werden. Doppelklick auf "Formatierung" erlaubt einige Einstellungen für das gewünschte Zahlenformat (Nachkommastellen, Rundungsverfahren), welche als Standard genommen werden. Abweichungen von diesem Standard sind trotzdem noch möglich.
  • Aufgabenparameter: Hier können aus der Komponenten-Auswahl Parameter und Variablen eingefügt werden. Hier wird Parameter als Begriff für eine Größe mit einem zufällig erzeugten Wert benutzt, die unabhängig von anderen Parametern/Variablen ist. Mit Variable bezeichnen wir abgeleitete Größen, deren Wert durch andere Parameter/Variablen bestimmt ist. Ein Parameter vom Typ "Zahl (Bereich)" etwa erzeugt eine Zufallszahl zwischen zwei vorgegebenen Schranken. Für eine Variable vom Typ "Variable (Zahl)" hingegen muss eine Formel eingegeben werden, in der bereits definierte Parameter und Variablen vorkommen. Diese müssen außerdem vorher eingefügt worden sein.
  • Bedingungen: Hier können Bedingungen an Parameter und Variablen gestellt werden. Dazu wird aus der Komponenten-Auswahl aus dem Bereich "Bedinungen" die gewünschte Komponente in den Arbeitsbereich gezogen. Will man etwa verhindern, dass ein Parameter mit Wert zwischen -10 und 10 den Wert 0 annimmt, kann durch eine Komponente vom Typ "Vergleich (Zahl)" die entsprechende Bedingung (im Bild "a != 0") angegeben werden. Weitere Bedingungen können sukzessive eingefügt werden. Ein Doppelklick in den blauen Rahmen erlaubt die Einstellung, ob mehrere Bedingungen mit "und" oder "oder" verknüpft werden sollen. Durch Einfügen von Komponenten vom Typ "Logische Verknüpfung" können weitere blaue Rahmen eingefügt und verschachtelt werden, sodass auch komplexe Bedingungen möglich sind.
  • Aufgabenstellung: Hier werden die sichtbaren Elemente für den Aufgabentext zusammengestellt. Standardmäßig ist hier bereits eine Container-Komponente eingefügt. (Die Einstellungen des Containers wie z.B. die Breite können durch Doppelklick in einen freien Bereich des Containers geöffnet werden.) Container können ineinander verschachtelt werden oder ihr Inhalt nur unter bestimmten Bedingungen angezeigt werden. Container beinhalten in der Regel Text-Blöcke, Eingabe-Elemente oder ggf. Bilder. Die zugehörigen Komponenten können aus der Komponenten-Auswahl in den Container gezogen werden. Text-Blöcke werden über die Einstellungen-Seite mit Text befüllt.

Ausgabe von Parametern/Variablen: Um den Wert eines Parameters/einer Variablen auszugeben, kann im Text durch Verwendung von "@" ein Platzhalter erzeugt werden.

Text1.png

Dieser wird im Arbeitsbereich orange angezeigt:

Text3.png

Anschließend muss eine Komponente vom Typ "Formatierung" auf diesen Platzhalter gesetzt werden, um das Ausgabeformat festzulegen. Die Einstellungen der Formatierung-Komponente öffnen sich per Doppelklick auf den Platzhalter.

Eingabe-Elemente: Jedes Eingabe-Element, das aus der Komponenten-Auswahl eingefügt wird, benötigt einen Namen. Dieser wird wie eine Variable behandelt und unter dem Namen des Eingabe-Elements wird die Studierenden-Eingabe später verglichen. Außerdem benötigt jedes Eingabe-Element eine Referenzlösung, die ebenso wieder Name in den Einstellungen eingegeben wird. Die Referenzlösung wird unter "Bewertungsschema" automatisch auf Korrektheit überprüft. Damit wird sichergestellt, dass die Musterlösung auch als korrekte Lösung erkannt werden würde. Wenn die Referenzlösung der Wert eines Parameters/einer Variablen ist, dann wird der Parameter/die Variable wie im Textblock mit @ als Platzhalter gesetzt. Anschließend wird im Arbeitsbereich eine Formatierung-Komponente auf diesen Platzhalter gezogen. In den Einstellungen der Formatierung-Komponente sollte zusätzlich die Option "Textausgabe erzwingen" gewählt werden, um z.B. möglicherweise vorhandenen LaTeX-Code zu unterdrücken. In der Ansicht des Arbeitsbereichs oben wurde beispielsweise ein Eingabe-Element mit Namen "x" versehen und Referenzlösung ist die Variable "u".

  • Lösung: Hier wird der Text der Musterlösung erstellt. Es gilt das Gleiche wie bei der "Aufgabenstellung" zu beachten, nur dass es im Lösungsteil keine Eingabe-Elemente gibt.
  • Bewertungsschema: Hier wird die Überprüfung der Studierenden-Eingabe als Ablauf in einem Graph festgelegt.
Graph.png

Ausgangspunkt ist der Start-Knoten, welcher bereits automatisch eingefügt ist. Jeder Weg durch den Graphen muss in einem Abschluss-Block enden (es kann aber mehr als einen Abschluss geben). Verbindungen zwischen Blöcken werden hergestellt, indem man den kleinen grauen Kreis am rechten Rand eines Blocks (Ausgang) zum grauen Kreis am linken Rand eines anderen Blocks (Eingang) zieht. Verbindungen werden gelöscht, indem man sie anklickt und die Entf- oder Del-Taste auf der Tastatur betätigt. Blöcke vom Typ "Punkte" vergeben beim Durchlaufen Punkte, Blöcke vom Typ "Meldung" geben eine Nachricht aus.

Konvertierung: Die Studierendeneingabe ist zunächst nur eine Zeichenkette, auch wenn eine Zahl eingegeben wurde. Um mit dem Zahlenwert rechnen/ihn vergleichen zu können, muss die Eingabe daher zunächst konvertiert werden. Dazu werden ein Verzweigung-Block (im Bild grau) und ein Block vom Typ "Konvertierung (Zahl)" aus der Komponenten-Auswahl eingefügt und anschließend aufeinander gesetzt. In den Einstellungen des Konvertierung-Blocks kann das Eingabe-Element angegeben werden, dessen Eingabe konvertiert werden soll. Gelingt das Konvertieren, wird im Graph der Ausgang des Konvertierung-Blocks benutzt, andernfalls der Ausgang des Verzweigung-Blocks.

Eingabe vergleichen/testen: Ähnlich wie bei der Konvertierung wird hierzu ein Test-Block (z.B. "Vergleich (Zahl)") auf einen Verzweigung-Block gesetzt. Ist die Bedingung des Test-Blocks erfüllt, wird der Ausgang des Test-Blocks benutzt, andernfalls der Ausgang des Verzweigung-Blocks.